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Nach dem Gewinn ihres WM-Titels in Berlin wurde Caster Semenya gesperrt © getty

Nach ihrem Comeback zeigt sich Caster Semenya erleichtert. Von der relativ schwachen Zeit lässt sie sich nicht entmutigen.

Lapeenranta- Nach ihrem Comeback abseits der ganz großen Leichtathletik-Bühne plant 800-m-Weltmeisterin Caster Semenya eine möglichst schnelle Rückkehr in die Weltelite.

"Das ist ein Neuanfang für mich. Nach diesem Rennen denke ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin", sagte die Südafrikanerin zu ihrem Sieg bei einem kleinen Meeting im finnischen Lappeenranta nach elfmonatiger Zwangspause.

Die Wirren um die Frage ihres Geschlechts, die sich von ihrem WM-Sieg vor knapp einem Jahr in Berlin bis zur Aufhebung ihres Startverbots vor zehn Tagen durch den Weltverband IAAF hingezogen hatten, hat Semenya dabei nach eigener Aussage gut verarbeitet.

Semenya verspricht Steigerung

"Ich habe gebetet, dass ich wieder auf die Laufbahn zurückkomme und bin sehr glücklich, dass es jetzt soweit ist. Alles andere ist nicht mehr wichtig", erklärte die 19-Jährige.

Ihre Siegerzeit von 2:04,22 Minuten, die noch weit unter der persönlichen Bestmarke von 1:55,45 Minuten lag, sieht Semenya als Ansporn für die kommenden Wochen.

"Mit jedem Rennen wird es besser", sagte die Läuferin, deren Saisonziel die Commonwealth Games im Oktober in Neu Delhi sind: "Ich bin noch jung und werde mich sicher noch weiterentwickeln. Meine Zeiten werden sich steigern."

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