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Tyson Gay holte bei der Weltmeisterschaft 2007 in Osaka drei Goldmedaillen © getty

Dem US-Sprintstar wird in Monaco über die 200 Meter von Bolts-Traingspartner alles abverlangt. Die Deutschen enttäuschen.

Monte Carlo - Im Fürstentum Monaco leuchtete am Donnerstag ein neuer Läuferstern:

Der erst 20 Jahre alte Kenianer Silas Kiplagat steigerte sich beim 10. Meeting der Diamond League über 1500 m sensationell von 3:34,28 auf 3:29,27 Minuten und unterbot damit als erster Läufer in diesem Jahr die frühere Traumgrenze.

Die Weltrekordträume reiften nicht für David Oliver bei 13,01 Sekunden über 110 m Hürden und Lashinda Demus (beide USA) durch den Stolperer über 400 m Hürden (Alle Leichtathletik-News).

Sieben Jahres-Weltbestmarken

Doch bei idealen Bedingungen an der Cote Azure purzelten unter den Augen von Fürst Albert auf der neuen Bahn im Stade Louis II sieben Jahres-Weltbestmarken.

2010 bisher noch nicht gezeigte Leistungen boten bei den Männern auch Jamaikas neue 400-m-Hoffnung Jermaine Gonzalez in 44, 40 Sekunden, im Weitsprung Olympiasieger Dwight Phillips mit 8,46 m und im Hochsprung Iwan Uchow (Russland) mit 2,34 m.

Bei den Frauen gab es Jahres-Weltbestmarken durch Kubas Weltmeisterin Yargelis Savigne mit 15,09 m im Dreisprung, Alysia Johnson (USA) 1:57,34 Minuten über 800 m und Sentayehu Ejigu (Äthiopien) in 8:28,42 über 3000 m.

Deutsche enttäuschen

Zwei deutsche Asse sahen ihre Hoffnungen fünf Tage vor dem EM-Auftakt in Barcelona (27. Juli bis 1. August) enttäuscht.

Silke Spiegelburg landete mit 4,60 m im Stabhochsprung wie bei der WM 2009 in Berlin auf Rang vier.

Raul Spank , der WM-Bronze im Hochsprung gewonnen hatte, konnte seine Nichtnominierung für die EM nicht widerlegen: (Der DLV-Kader für die WM)

Wie bei der Braunschweiger DM sprang der vor Monaten operierte Sachse 2,25 m - diesmal als Sechster.

Schwanitz Letzte

Enttäuschend dagegen die Auftritte zweier ebenfalls nicht im EM-Team stehender Athletinnen: Kugelstoßerin Christina Schwanitz wurde Letzte mit 18,00 m, Mareike Rittweg Sechste mit 57,18 m im Speerwerfen.

In Abwesenheit von Weltmeister Robert Harting gewann Estlands Olympiasieger Gerd Kanter das Diskuswerfen mit 67,81 m, erreichte dabei aber nicht ganz die Weite des Berliners am Sonntag bei den deutschen Meisterschaften in Braunschweig (68,87).

Gay setzt sich knapp durch

In 19,72 Sekunden konnte sich Tyson Gay (USA) gerade noch ins Ziel retten vor Yohan Blake.

Der Trainingskamerad von Weltrekordler Usain Bolt unterbot in 19,78 als dritter Jamaikaner in diesem Jahr die 20-Sekunden-Barriere über 200 m.

Bei den Frauen entzauberte Carmelita Jeter (USA) in 10,82 Sekunden über 100 m Jamaikas Star Veronica Campbell-Brown (10,98).

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