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Verena Sailer holte bei der Europameisterschaft Gold über 100 Meter © getty

Am ersten Tag des Continental-Cups in Split können die deutschen Starter nicht an ihre starken Auftritte bei den EM anknüpfen.

Split - Deutschlands Leichtathletik-Assen geht zum Ende der erfolgreichen EM-Saison allmählich die Luft aus.

Am ersten Tag des Continental-Cups in Split konnten die DLV-Starter nicht an ihre starken Auftritte bei den Europameisterschaften vor fünf Wochen anknüpfen und blieben zum Teil klar unter ihren Saison-Bestleistungen.

Dennoch liegen die deutschen Athleten mit dem Team Europa zur Halbzeit des Kontinente-Vergleichs nur knapp hinter Amerika auf Platz zwei und haben noch alle Chancen auf den Gesamtsieg.

Für die beste Platzierung aus deutscher Sicht sorgte die EM-Dritte Lisa Ryzih im Stabhochsprung.

Sailer nur auf Rang vier

Mit 4,60 m musste sich die Ludwigshafenerin als Zweite nur Europameisterin Swetlana Feofanowa aus Russland geschlagen geben, die 4,70 m sprang.

Einen dritten Platz erreichte Weitsprung-Europameister Christan Reif, während sich Verena Sailer über 100 m und Linda Stahl im Speerwurf nach ihren EM-Siegen von Barcelona jeweils mit Rang vier begnügen mussten.

"Es ist ein tolles Gefühl, Europa bei diesem Event zu vertreten. Das hat unheimlich Spaß gemacht", sagte Sailer, die sich trotz der mäßigen Zeit von 11,26 Sekunden zufrieden zeigte: "Der Start war etwas missglückt, aber am Ende lief es noch ganz gut. Insgesamt bin ich zufrieden."

Reif mit Weite zufrieden

Der Sieg ging in 11,05 Sekunden an Kelly-Ann Baptiste aus Trinidad und Tobago vor der US-Amerikanerin Shalonda Solomon (11,09) und der Nigerianerin Blessing Okagbare (11,14).

Auch Reif konnte trotz einer seiner schwächeren Saisonleistungen von 7,99 m noch einige Punkte für Europa sammeln.

"Ich bin seit drei Tagen erkältet und habe schon gespürt, dass kein Riesensatz drin ist. Aber ich wollte unbedingt hier antreten. Die Weite ist deshalb für mich okay."

Abwärtstrend bei Stahl hält an

Erster wurde Olympiasieger und Weltmeister Dwight Phillips aus den USA mit 8,34 m vor dem Franzosen Kafetien Gomis, der 8,10 m sprang. Bei Linda Stahl setzte sich derweil der Abwärtstrend seit der EM fort.

"Ich habe mich noch ganz gut eingeworfen, aber im Wettkampf ist mir dann kein Versuch gelungen", sagte die Medizinstudentin, die nur auf 60,37 m kam.

Rypakowa mit Jahres-Weltbestleistung

Den souveränen Sieg holte die Olympia-Zweite Maria Abakumowa aus Russland mit 68,14 m.

Für die herausragende Leistung des ersten Tages sorgte Dreisprung-Hallenweltmeisterin Olga Rypakowa aus Kasachstan, die mit 15,25 m eine Jahres-Weltbestleistung erzielte.

Über 400 m der Männer blieb der US-Amerikaner Jeremy Wariner in starken 44,22 Sekunden nur neun Hundertstel über der diesjährigen Bestleistung, die er vor zwei Wochen in Zürich gelaufen war.

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