vergrößernverkleinern
Der Chinese Liu Xiang hält mit 12,88 Sekunden den Weltrekord über 110-m-Hürden © imago

Hürdensprinter Liu Xiang muss die Weltmeisterschaft in Berlin wohl abhaken. Der Chinese wurde an der Achillessehne operiert.

Houston - Chinas tragischer Olympiaheld Liu Xiang ist am Freitag im texanischen Houston erfolgreich an der Achillessehne operiert worden.

Den einstündigen Eingriff am Fuß, bei dem auch vier Knochenteile entfernt wurden, nahm Dr. Tom Clanton vor, der Mannschaftsarzt des früheren Basketballmeisters Houston Rockets.

Liu Xiang, Weltmeister von 2007 und Olympiasieger von 2004, musste in Peking als große Goldhoffnung von Gastgeber China nach einem Fehlstart im Vorlauf über 110 m Hürden aufgeben. Dies hatte im Riesenreich eine kollektive Trauer ausgelöst.

WM-Start gefährdet

Seine Hoffnung auf einen Start bei der Leichtathletik-WM im kommenden Jahr in Berlin (15. bis 23. August) muss Liu Xiang wohl begraben. (Alle MehrSport-News)

Der 25-Jährige aus Schanghai wird erst cirka in einem halben Jahr wieder mit einem ernsthaften Training beginnen können.

Der Arzt macht Mut

Tom Clanton machte dem Hürdensprinter Mut für eine Rückkehr auf die Bahn.

"Wir haben bei der Operation genau das vorgefunden, was wir erwartet hatten. Seine Prognosen für eine Rückkehr sind sehr gut", erklärte der Mediziner, der in diesem Jahr auch schon Lius Landsmann Yao Ming operiert hatte.

Chinas Basketballstar der Rockets konnte nach der Operation an den Spielen in Peking teilnehmen. (Bisse kommen Barber billig)

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel