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Geza Felicitas Krause ist U-20-Europameisterin über 3000 m Hindernis © imago

Geza Felicitas Krause läuft beim Diamond-League-Meeting in London die WM-Norm. Silke Spiegelburg muss einen Dämpfer hinnehmen.

Köln/London - Am zweiten Tag der Diamond League in London haben die deutschen Athleten nicht an den Triumph von Christina Obergföll (BERICHT) vom Vortag anknüpfen können.

Ein Jahr vor Olympia hatte außer der Speerwerferin Deutschlands Leichtathletik mit 14 Einzelstartern (BERICHT: 64 Tickets für Daegu vergeben) und zwei Staffeln wenig zu bieten an der Themse.

Kaliese Spencer (USA) in 52,79 Sekunden über 400 m Hürden und die erst 18 Jahre alte 400-m-Überraschung Kirani James (Grenada/44,61) sorgten dagegen für zwei Jahres-Weltbestmarken. 434833(DIASHOW: Der DLV-Kader für die WM).

Dämpfer für Spiegelburg

Im Stabhochsprung erlitt Silke Spiegelburg mit ihren Hoffnungen auf den Disziplin-Gesamtsieg als Fünfte einen Dämpfer und liegt nur noch knapp vorn.

Ebenfalls 4,63 m sprang Martina Strutz als Sechste beim Sieg von Jennifer Suhr (USA/4,79), ihrer Nachfolgerin als Weltranglistenerste.

Im Vorderfeld platzierten sich am zweiten Tag des Meetings nur noch die WM-Zweite Nadine Kleinert mit 19,06 m und Christina Schwanitz (18,80 m) auf den Plätzen drei und vier im Kugelstoßen.

Krause gelingt WM-Norm

Eine WM-Norm schaffte eine Woche vor Nominierungsschluss unter sechs deutschen Kandidaten nur U-20-Europameisterin Geza Felicitas Krause.

Das Talent der LG Frankfurt steigerte sich über 3000 m Hindernis um gut 15 Sekunden auf 9:35,97 Minuten und unterbot den Daegu-Richtwert um sieben Sekunden.

Die 19-Jährige wurde Sechste des Rennens, das mit dem fünften Saisonsieg der Kenianerin Milcah Chemos (9:22,80) endete.

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Erewa enttäuscht

Kurz zuvor war Robin Erewa mit enttäuschenden 21, 60 Sekunden als Letzter des 200-m-Laufs gescheitert, den Walter Dix (USA) trotz 2,0 m Gegenwind in 20,16 gewann.

Über 4x100 m blieb Erewa tatenlos, weil die Staffel beim ersten Wechsel zwischen Christian Blum und Marius Broening patzte.

Ihre Jahresbestzeit (43,33) hatten am Vortag Yasmin Kwadwo, Anke Möllinger, Cathleen Tschirch und Leena Günther als 4x100-m-Vierte in 43,54 verpasst.

Starkes Hochsprungduell

Am Schlusstag gab es noch zwei Höhepunkte.

So siegte Ivan Uchow (Russland) mit 2,36 m im Hochsprung-Duell gegen Weltranglisten-Spitzenreiter Jesse Williams (USA/2,34).

Sanya Richards-Ross (USA) lief über 400 m die Topzeit von 49,66 Sekunden.

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