vergrößernverkleinern
Jelenal Issinbejewa wurde in Peking Olympiasiegerin im Stabhochsprung © getty

24 Weltrekorde stellte Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa auf. Jetzt knackt sie abseits des Stadions einen weiteren Rekord.

München - Stabhochsprung-Königin Jelena Issinbajewa wird vom Glamour Girl zur bestbezahlten Leichtathletin der Geschichte.

Die Russin zog nach Informationen der Nachrichtenagentur "Reuters" einen mit mehreren Millionen US-Dollar dotierten Vertrag mit dem chinesischen Sportbekleidungs-Hersteller Li Ning an Land.

Die Olympiasiegerin und Weltrekordlerin soll über die gesamte Laufzeit von fünf Jahren 7,5 Millionen Dollar kassieren.

"Nie zuvor hat ein Leichtathlet so viel Geld bekommen", sagte ein Insider. Da dürfte sogar der dreifache Sprint-Olympiasieger Usain Bolt aus Jamaika etwas neidisch werden.

Einmalige Rekordejagd

Wie es mit Issinbajewas adidas-Vertrag weitergeht, ist unklar. "Dazu kann ich nichts sagen", meinte ihr schwedischer Manager Daniel Wessfeldt. Die 26-Jährige ist der weibliche Superstar der Leichtathletik und hat in ihrer Karriere schon 24 Weltrekorde aufgestellt (Trio schrammt an Weltrekorden vorbei). Ihre Freiluft-Bestmarke steht bei 5,05 m. ad

Issinbajewa startet am Wochenende in ukrainischen Donezk beim Sportfest ihres Mentors Sergej Bubka in die Hallensaison (Leichtathletik-News). Dort könnte sie erstmals ihren neuen Ausrüster präsentieren.

In einer Riege mit Shaq

Li Ning wurde 1984 vom gleichnamigen dreimaligen Turn-Olympiasieger gegründet. Der Turn-Prinz entzündete 2008 auf spektakuläre Weise das Feuer bei den Sommerspielen in Peking, wo 260 Millionen Chinesen den Sieg von Stabhochsprung-Königin Issinbajewas am Fernseher verfolgten. Keine andere Entscheidung hatte im Land des Olympia-Gastgebers so viele Zuschauer, nicht mal Tischtennis.

Issinbajewas neuer Ausrüster hat bereits Superstars wie die Basketballer Shaquille O'Neal von den Phoenix Suns and Baron Davis von den Los Angeles Clippers unter Vertrag.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel