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Asafa Powell ist mit 9,72 Sekunden der zweitschnellste Läufer in der Geschichte © getty

Die jamaikanischen Sprinter sind nach dem verpassten Trainingslager in Berlin angekommen. Einem WM-Start steht nichts mehr im Weg.

Berlin - Der Ärger in Jamaikas WM-Team scheint zu verfliegen.

Die Nicht-Teilnahme des ehemaligen 100-m-Weltrekordlers Asafa Powell und 100-m-Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser an einem Vorbereitungstrainingslager in Herzogenaurach wird wohl doch keine Konsequenzen nach sich ziehen.

Die beiden sind zusammen mit Melaine Walker, Olympiasiegerin über 400 m Hürden, der 400-m-Olympiazweiten Sherika Williams und Hürdensprinterin Brigitte Foster Hylton im Athletenhotel der am Samstag in Berlin beginnenden Weltmeisterschaft (zum Zeitplan) eingetroffen.

WM-Start steht wohl nichts mehr im Weg

Zuvor hatte der Jamaikanische Leichtathletik-Verband JAAA mit dem WM-Ausschluss gedroht, weil das Quartett nicht in Herzogenaurach aufgelaufen war und sich stattdessen selbstständig in Lignano/Italien vorbereitet hatte.

Doch nach der Ankunft im Hotel "Berlin, Berlin" dürfte einem WM-Start nichts mehr im Weg stehen.

Racers Track gegen MVP

Hinter der Nicht-Teilnahme an dem Vorbereitungslehrgang steckt auch die Rivalität zwischen den beiden großen Leichtathletik-Klubs des Landes.

Der eine ist der Racers Track Club mit Weltrekordler Usain Bolt und seinem Trainer Glen Mills, der andere der Verein Maximising Velocity Power (MVP) von Coach Stephen Francis, dem das Quintett angehört.

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