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Für das langersehnte Sprint-Duell gibt es viele Prognosen: Die Antwort folgt Sonntag Abend © getty

Ex-Olympiasieger Hary glaubt nicht an einen 100-m-Weltrekord. Der jüngste WM-Teilnehmer ist bereits ausgeschieden. Die Splitter.

München - Olympiasieger Armin Hary glaubt nicht an einen Weltrekord im 100-m-Sprintfinale am Sonntag (zum WM-Zeitplan).

Der 72-jährige Olympiasieger von 1960 erwartet im Duell zwischen Usain Bolt und Tyson Gay keine großen Überraschungen und glaubt nicht, dass die Bestmarke von Bolt (9,69 Sekunden) geknackt werden kann, sagte Harry der "Mittelbayerischen Zeitung".

Für Hary, der als erster Mensch die 100 m in 10,0 Sekunden gelaufen war, wären fünf Medaillen für die deutsche Mannschaft schon ein "sensationelles Ergebnis".

Sport1.de hat weitere Nachrichten zur WM zusammengestellt:

Jamaika-Wetter in Berlin

Olympiasieger Usain Bolt darf sich auf Jamaika-Wetter freuen.

Für Sonntag, den Tag des 100-m-Finales, werden in Berlin Temperaturen von über 30 Grad Celcius vorhergesagt.

So können sich die Zuschauer auf ein "heißes" Duell zwischen Weltrekordler Bolt und Titelverteidiger Tyson Gay aus den USA freuen.

Das Schlusslicht der Schnellsten

12,29 Sekunden lief Clayton Kenty von den Nördlichen Marianen als 90. und Langsamster der 100-m-Vorläufe.

Das würde in Deutschland nicht einmal für die DM-Teilnahme reichen. Die Heimat des 18-Jährigen liegt im Pazifischen Ozean südlich von Japan.

Kurzeinsatz vom Jüngsten

Für den mit 16 Jahren und 157 Tagen jüngsten WM-Teilnehmer bei den Titelkämpfen in Berlin war das Deutschland-Abenteuer nach 11,74 Sekunden schon wieder vorbei.

Als 85. verpasste Takooa Nooa vom pazifischen Inselstaat Kiribati den Einzug in den 100-m-Zwischenlauf.

Rekordgeschwindigkeit und Probleme

Die Zuschauer der WM sind mit ihren Kartenwünschen mittlerweile schneller als 100-m-Weltrekordler Usain Bolt. Alle neun Sekunden werde ein Ticket verkauft, teilte das WM-OK mit.

Bolts Bestmarke steht seit dem Olympiafinale von Peking bei 9,69 Sekunden.

Probleme gab es zum Auftakt mit dem Ticketsystem. Davon waren laut Michael Mronz vom WM-OK rund 70 Zuschauer betroffen.

"Um 10.30 Uhr lief dann alles reibungslos", sagte Mronz.

Gay trainiert im Wasser

Das Trainieren und Fithalten im Swimming-Pool begeistert offenbar nicht nur Rentner, sondern auch Tyson Gay.

Der dreimalige Weltmeister erklärte, dass er in der Vorbereitung viele Übungen im Wasser absolviert habe, um seine schmerzende Leiste zu schonen.

"Da kommt nicht so viel Druck auf den Körper, aber es ist unglaublich anstrengend. Ich habe dabei sehr hart trainiert", sagte der US-Amerikaner und große Rivale des jamaikanischen Olympiasiegers Usain Bolt.

Extra-Zimmer für die Geige

Da hat man selbst im noblen Hotel Adlon am Brandenburger Tor gestaunt. Star-Geiger Nigel Kennedy hat neben seiner Luxussuite ein weiteres Zimmer verlangt.

Der Brite benötigte den Zusatzraum für seine Geige. Das edle Instrument könne nicht in einem Raum untergebracht werden, in dem sich durch das häufige Türöffnen die Temperaturen minimal verändern, meinte der Musiker.

Kennedy wird zur WM im Rahmen des Kulturprogramms auftreten und will am 23. August im Kulturstadion vor dem Brandenburger Tor sein Instrument erklingen lassen.

Campbell-Brown ist für Frauen-Boxen

Das vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ins Olympische Programm genommene Frauen-Boxen hat schon einmal eine prominente Fürsprecherin.

100-m-Weltmeisterin Veronica Campbell-Brown begrüßte die Entscheidung der IOC-Exekutive.

"Ich finde das gut, absolut. Das wird der Frauen-Bewegung im Sport sicher helfen", sagte die jamaikanische Olympiasiegerin. Von einem Wechsel von der Laufbahn in den Ring war aber keine Rede.

Die Geburtststunde der WM

Die Idee zur WM in Berlin wurde auf der Terrasse von DLV-Präsident Clemens Prokop in Saal an der Donau geboren.

Es war nach der erfolgreichen EM 2002 in München im Beisein von DLV-Generalsekretär Frank Hensel, der heute als Geschäftsführer des WM-OK (BOC) wichtigster Mitarbeiter von Prokop in Verband und OK ist.

"Unser größtes Tief seitdem war die Niederlage bei der WM-Bewerbung für 2005, doch es war auch unser Glück. Denn damals ist unsere Mannschaft leistungsmäßig noch nicht so weit gewesen wie heute."

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