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Sabrina Mockenhaupt ist Sportsoldatin in der Sportfördergruppe der Bundeswehr © getty

Die Marathonläuferin spricht von Bestzeit. Mit der umgesetzten Energie aus Usain Bolts Rekordlauf ist etwas Hausarbeit möglich.

München - Marathonläuferin Sabrina Mockenhaupt träumt vor ihrem Start (Alle WM-News) bei der WM am Sonntag (11.15 Uhr) von einer Medaille.

"Meine Form ist wirklich gut. Ich habe vor drei Wochen eine Leistungsdiagnostik gemacht und ich habe so gute Werte wie noch nie. Die deuten schon auf Bestzeit hin", sagte die Kölnerin. "Mocki" peilt 2:26:22 Stunden an.

Vor dem Rennen über die 42,195 km in der Berliner Innenstadt setzt Mockenhaupt vor allem auf kohlenhydratreiche Ernährung.

"Um die Speicher aufzufüllen. Direkt vor dem Rennen gibt es dann nur noch Weißbrot mit Honig", erklärt die 23-malige deutsche Meisterin.

"Man läuft in ein Loch rein"

Nach der WM-Absage von Goldkandidatin Irina Mikitenko nach dem Tod ihres Vaters ruhen die DLV-Hoffnungen vor allem auf Mockenhaupt.

Die 28-Jährige erwartet allerdings bei Temperaturen bis 24 Grad zur Mittagszeit ein schweres Rennen.

"Wir starten erst um 11.15 Uhr. Das ist zwar gut für die Zuschauer, aber man selbst läuft dann eigentlich vom Biorhythmus her in ein Loch rein. Das ist schwer zu trainieren", so Mockenhaupt.

Sport1.de hat weitere Nachrichten zur WM zusammengestellt:

Zölf Minuten Staubsaugen

Die von Usain Bolt und Co. im 200-m-Finale umgesetzte Energie reicht aus, um zwölf Minuten Staub zu saugen oder 15 Minuten lang einen Kühlschrank zu betreiben. Das berechnete ein WM-Sponsor (Vattenfall). Die Gesamtenergiemenge im Rennen, das mit dem Fabel-Weltrekord von Bolt (19,19 Sekunden) endete, betrug 0, 159 Kilowattstunden.

Hardee, der Dritte

Als Trey Hardee wurde er Weltmeister, doch den wirklichen Namen des 25-jährigen US-Amerikaners kannten bislang nur Insider: Der neue Zehnkampf-König der Leichtathletik heißt offiziell James Edward Hardee III. "Trey" ist ein konstruierter Vorname und steht für "der Dritte".

Privat-Fans beim Training

Hürden-Vizeweltmeisterin Lashinda Demus ist selten allein beim Training. Stets mit dabei sind ihre zweijährigen Zwillinge Duaine und Donaty. "Sie denken wohl auch, sie seien Athleten und basteln immer an den Startblöcken herum", sagt die US-Amerikanerin, die von ihrer eigenen Mutter trainiert wird.

1500-m-Finale: So eng war es noch nie

Hochspringerin Ariane Friedrich hat sich längst von ihrem bisherigen Freund, einem polnischen Schwimmer, getrennt. "Mein Lebensgefährte passt während der WM auf meine zwei Katzen auf. Und dies ist nicht Lukasz Wojt", sagte die 25-Jährige nach dem Gewinn von WM-Bronze in Berlin. Der Bunten erklärte sie, die neue Beziehung bestehe schon vier Monate.

Deutsche verfolgen WM mit Skepsis

Die Leistungen bei der WM stoßen in der deutschen Bevölkerung auf große Skepsis.

In einer Repräsentativ-Umfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID) unter 1191 Personen durch das Dortmunder Meinungsforschungsinstitut promit glauben immerhin 45,3 Prozent, dass die Athleten in Berlin nicht "sauber" sind.

Die Zahl der Optimisten, die den Aktiven keine unerlaubten Mittel zur Leistungssteigerung unterstellen, ist mit 47, 7 Prozent nur geringfügig größer. 7,0 Prozent sind sich in Bezug auf die Verwendung von Dopingmitteln bei der WM unsicher.

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