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Usain Bolt hat gut lachen - mit vorerst zwei Weltrekorden hat er sein Soll mehr als erfüllt © getty

Der Jamaikaner hat nun noch einen inoffiziellen 100-m-Weltrekord. Die Diskuswerferinnen sorgen für drei Superlative.

München - Keiner ist die 100 m jemals schneller gelaufen, als Usain Bolt auf dem Weg zu seinem 200-m-Weltrekord von 19,19 Sekunden bei der WM in Berlin .

Für den Jamaikaner wurden 9,27 für die zweite Hälfte des Rennens gestoppt. Zum Vergleich: Sein Fabelweltrekord über 100 m steht bei 9,58 Sekunden.

Nach seinen beiden Weltrekorden auf der blauen Laufbahn im Berliner Olympiastadion gab Usain Bolt auch auf der Straße Vollgas.

An seinem 23. Geburtstag am Freitag erfüllte sich Jamaikas Super-Sprinter einen Wunsch und unternahm eine Spritztour durchs Berliner Umland. Auf der alten Rennstrecke Avus ging es stadtauswärts Richtung Leipzig - mit einem Ferrari California.

Eine Stunde lang heizte Bolt in dem 460-PS-Renner über die Straßen, dann war Schluss. Der Superstar kurvte den Wagen sicher zurück zum Athleten-Hotel "Berlin, Berlin", grüßte die Groopies vor dem Eingang und war schon wieder verschwunden.

Sport1.de hat weitere Nachrichten zur WM zusammengestellt:

Felix und Merrit widmen Sieg Jesse Owens

Allyson Felix, die in 22,02 Sekunden den dritten WM-Titel (Alle WM-News) über 200 m in Serie gewann, und Olympiasieger LaShawn Merritt (44,06), der den dritten WM-Triumph von Jeremy Wariner über 400 m in Serie verhinderte, widmeten ihre Berliner Goldmedaillen Jesse Owens.

Der US-Landsmann hatte 1936 bei Olympia im gleichen Stadion viermal gesiegt. Auf den Distanzen von Felix und Merritt sowie 4x100 m und im Weitsprung.

Jüngste Diskus-Weltmeisterin

Nur 13 Zentimeter lagen im Diskuswurf der Frauen zwischen Gold und Silber. Geringer war der Abstand in der WM-Geschichte noch nie.

Bisher lag er bei 18 Zentimeter (2003).

Allerdings gab es den Titel auch nie zuvor für nur 65,44 m, mit denen Dani Samuels vor der Kubanerin Yarelis Barrios (65,31) gewann. Die Australierin war mit 21 Jahren auch die jüngste Diskus-Weltmeisterin der Geschichte.

WM-Premiere beim Hochsprung

Zum fünften Mal in der WM-Geschichte waren Hochsprung-Weltmeister und Silbermedalliengewinner höhengleich. Nie vorher gab es allerdings den Fall, dass sich vier Athleten mit der gleichen Höhe drei Medaillen teilten.

Darunter war mit 2,32 auch der Dresdener WM-Dritte Raul Spank .

Der ewige Zweite holt Gold

Vom Silbermann zum Goldmann wurde Hochsprung-Weltmeister Jaroslaw Rybakow (28). Der Russe hatte zuvor bei je drei Weltmeisterschaften im Freien und in der Halle Silber gewonnen.

In Berlin wurde es erstmals Gold für den 1,98-m-Mann, der bei Olympia 2008 in Peking Bronze gewonnen hatte und sagt: "Endlich ist eine Etappe in meinem Leben geschafft."

Berliner-Blau bringt Glück

Für 400-m-Weltmeister LaShawn Merritt ist die Farbe der Berliner Laufbahn das Glücksblau.

2008 hatte er beim ISTAF erstmals gegen seinen ewigen Rivalen Jeremy Wariner gewonnen, 2009 nahm er seinem Landsmann nun an gleicher Stelle den WM-Titel ab.

"Großartige Bahn, großartige Farbe, großartiges Publikum, großartige Atmosphäre", sagte der Olympiasieger nach dem Rennen.

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