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Jan-Felix Knobel wurde 2008 in Polen Juniorenweltmeister © getty

Youngster Jan-Felix Knobel liefert am ersten Tag des WM-Zehnkampfs eine starke Vorstellung ab. Die Kollegen patzen folgenschwer.

Daegu/München - Freud und Leid lagen am ersten Tag des WM-Zehnkampfes im südkoreanischen Daegu beim deutschen Trio nah beieinander.

Der Frankfurter Jan-Felix Knobel knackte in den fünf Disziplinen gleich drei persönliche Bestmarken und liegt als Zehnter mit 4169 Punkten auf Kurs 8300 Punkte (446473DIASHOW: Die Bilder des ersten Tages).

"Das ist meine erste WM, da muss man ganz cool bleiben", sagte der auftrumpfende Youngster Knobel (434833Der DLV-Kader für die WM) .

Freimuth mit Nullnummer

Dagegen erlebte Rico Freimuth eine große Enttäuschung.

Für den Modell-Athleten aus Halle an der Saale war seine WM-Premiere bei den Titelkämpfen im südkoreanischen Daegu bereits nach drei Disziplinen gelaufen.

Der Sohn des ehemaligen Weltklasse-Zehnkämpfers Uwe Freimuth leistete sich im Weitsprung nicht nur drei Fehlversuche, sondern verletzte sich auch noch am Knie und brach nach dem ersten Versuch im Kugelstoßen den Wettkampf ab.

Pottel blickt nach vorn

"Rico hat seine Enttäuschung aus den 100 Metern mit in den Weitsprung genommen. Das gab es kleinere Probleme. Da muss man eine kalte Schnauze zeigen. Das hat Rico nicht geschafft und sich im dritten Versuch bei der Landung auch noch am Knie verletzt", sagte Zehnkampf-Trainer Rainer Pottel.

Der Coach hakte das bittere Aus jedoch schnell ab und blickte nach vorn: "Die WM ist gelaufen, jetzt hat Olympia angefangen."

Behrenbruch weit hinten

Pascal Behrenbruch blieb auf Platz 21 (4021) hinter seinen Erwartungen (Der WM-Zeitplan).

"Ich wusste schon heute morgen, dass ich scheiße drauf bin und bin froh, dass ich noch dabei bin. Aber ich würde nie aufgeben", versteckte der Frankfurter seine Enttäuschung nicht.

"JFK" steigert sich

Mitten drin im WM-Wettkampf ist dagegen Knobel.

"JFK" steigerte sich nach guten 11,18 Sekunden über 100 m im Weitsprung auf 7,30 und im Kugelstoßen auf 16,06 Meter. Im Hochsprung egalisierte er seine Bestmarke von 1,96 Meter und kam anschließend über 400 m auf gute 49,46 Sekunden.

Behrenbruch, der WM-Sechste von 2009, war mit seinen Leistungen (11,08/6,80/16,01/1,93/49,90) überhaupt nicht zufrieden.

In Führung liegt das favorisierte US-Duo mit dem Weltjahresbesten Ashton Eaton (4446) vor Titelverteidiger Trey Hardee (4393).

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