Afrikas Läufer müssen keine Angst vor unangekündigten Blutkontrollen haben. Auf dem Kontinent hat es vor der WM keinen einzigen Bluttest gegeben, bestätigte Chris Butler vom Leichtathletik-Weltverband IAAF dem "Tagesspiegel".

Hintergrund sei das Fehlen von Labors, die von der WADA für die Analyse von Blutkontrollen zugelassen sind. Die WADA verlangt, dass Blutproben binnen 36 Stunden ins Labor geschafft und bei vier Grad plus transportiert werden.

Solange es in Afrika kein Labor gibt, wird das Kontrollsystem weiter Lücken aufweisen.

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