Russlands Leichtathleten haben gut zwei Wochen vor dem WM-Auftakt zwei schmerzliche Ausfälle zu verzeichnen.

Im Hochsprung fällt Titelverteidiger Jaroslaw Rybakow wegen einer Fußverletzung aus, im Hammerwurf stoppte eine Rückenverletzung den Weltranglistenersten Alexej Sagorny (81,73 m), der vor zwei Jahren in Berlin WM-Dritter war. Dies bestätigte Cheftrainer Walentin Maslakow.

Rybakow kam in diesem Jahr angesichts seines Handicaps nicht über 2,30 m hinaus. Er hätte als Weltmeister von 2009 dennoch mit einer persönlichen Wildcard des Weltverbandes IAAF starten dürfen.

Russland darf somit keinen Ersatzmann für ihn stellen, darum muss Olympiasieger Andrej Silnow als derzeit bester Hochspringer der Welt zuhause bleiben.

Er hatte am vergangenen Wochenende in London den Weltranglisten-Spitzenreiter Jesse Williams (USA/2,37 m) um zwei Zentimeter geschlagen.

Laut Walentin Balachnitschew, Präsident des russischen Leichtathletik-Verbandes, bleibt es bei der Nominierung vom Juli.

Damals hatten Europameister Alexander Schustow, der EM-Siebte Aleksej Dmitrik (je 2,36 m) und Vize-Europameister Iwan Uchow (2,34 m) als Zweite, Dritte und Siebte der Weltrangliste den Vorzug erhalten.

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