Dreimal kam sie mit WM-Silber nach Hause, doch 2011 droht Nadine Kleinert das Ende der Erfolgsserie. Mit 19,22 m ist die 1,90 m lange Magdeburgerin nur die Nummer zehn des Jahres unter den starken Frauen im Kugelstoßring von Daegu.

"Natürlich will ich am Sonntag ins Finale einziehen und am Dienstag werde ich dann alles geben", sagt die 35-Jährige, die ihre Pläne von einer Boxkarriere ad acta gelegt hat.

Nicht nur Neuseelands Olympiasiegerin Valerie Vili (20,78 m) und die Weißrussin Nadeschda Ostaptschuk (sogar 20,94) scheinen in Daegu unerreichbar für Nadine Kleinert.

Auch zwei andere haben mit 20-m-Weiten längst Ansprüche auf Edelmetall dokumentiert. Mehr als Rang sieben wie bei den Sommerspielen 2008 in Peking scheint diesmal nicht drin.

Das Zeug zu 20,20 m, die vor zwei Jahren in Berlin Bronze bedeuteten, hat sie vor Daegu nicht erkennen lassen.

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