Riesenenttäuschung bei Rico Freimuth: Für den Zehnkämpfer aus Halle an der Saale war seine WM-Premiere bei den Titelkämpfen im südkoreanischen Daegu bereits nach drei Disziplinen gelaufen.

Der Sohn des ehemaligen Weltklasse-Athleten Uwe Freimuth leistete sich im Weitsprung nicht nur drei Fehlversuche, sondern verletzte sich auch noch am Knie.

Mit zwei persönlichen Bestleistungen trumpfte dagegen der Frankfurter Jan-Felix Knobel (2562 Punkte/Platz 5) auf, während sein Vereinskamerad Pascal Behrenbruch (2462 Punkte/Platz 17) im Rahmen seiner Möglichkeiten blieb.

"Rico hat seine Enttäuschung aus den 100 Metern mit in den Weitsprung genommen. Das gab es kleinere Probleme. Das ist halt so bei großen Meisterschaften. Da muss man eine kalte Schnauze zeigen", sagte Zehnkampf-Trainer Rainer Pottel.

"Das hat Rico nicht geschafft und sich im dritten Versuch bei der Landung auch noch am Knie verletzt", erklärte Pottel weiter: "Die WM ist gelaufen, jetzt hat Olympia angefangen."

Mitten drin im WM-Wettkampf ist dagegen Knobel. "JFK" steigerte sich nach guten 11,18 Sekunden über 100 m im Weitsprung auf 7,30 und im Kugelstoßen auf 16,06 Meter.

Behrenbruch, der WM-Sechste von 2009, war mit seinen Leistungen (11,08/6,80/16,01) nicht ganz zufrieden.

In Führung liegt das favorisierte US-Duo mit Titelverteidiger Trey Hardee (2680) und dem Weltjahresbesten Ashton Eaton (2665).

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