Für Georg Fleischhauer war im Halbfinale über 400 m Hürden Endstation.

Der Dresdner wurde in seinem Lauf Fünfter und verpasste trotz der zweitbesten Zeit seiner Karriere mit 49,36 Sekunden deutlich den Einzug ins Finale bei der Leichtathletik-WM im südkoreanischen Daegu.

Der 22-Jährige hatte im Vorlauf seine Bestzeit um knapp acht Zehntelsekunden gesteigert und mit 48,72 Sekunden die beste Zeit eines deutschen Hürdenläufers seit mehr als einem Jahrzehnt auf die Bahn gelegt. Schneller als Fleischhauer waren in Deutschland neben Rekordler Harald Schmid (47,48) nur sechs andere, darunter sein Trainer Volker Beck (48,58), Olympiasieger 1980 in Moskau.

Schnellster in den drei halbfinalläufen war Javier Culson aus Puerto Rico in 48,52 Sekunden vor dem Briten David Greene (48,62) und Bershawn Jackson aus den USA (48,80).

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