Anlässlich der WM in Berlin vom 15. bis 23. 8. wird am Sonntag die Ausstellung "Vergessene Rekorde" eröffnet. Im Centrum Judaicum soll bis zum Ende der WM an das Schicksal jüdischer Leichtathletinnen im Nationalsozialismus erinnert werden.

Die Schicksale von Lilli Henoch, Martha Jacob und Gretel Bergmann stehen exemplarisch für die systematische Zerschlagung und Verfolgung jüdischen Lebens durch das NS-Regime.

Jacob und Bergmann gingen ins Exil, Henoch wurde 1942 ins Ghetto von Riga deportiert, wo sich ihre Spur verliert.

Adolf Hitler ließ Hochsprung-Rekordlerin Bergmann kurz vor den Sommerspielen 1936 aus dem Team streichen.

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