Der Geschlechtstest bei Caster Semenya beschäftigt auch die Vereinten Nationen (UN): Südafrikas Frauen- und Familienministerin Noluthando Mayende-Sibiya beschwerte sich laut Nachrichtenagentur "SAPA" bei der UN über den Umgang mit der 800-m-Weltmeisterin während der WM.

Der Leichtathletik-Welt-Verband (IAAF) habe "marktschreierisch" die Menschenwürde der 18-Jährigen aufs Spiel gesetzt, statt den Geschlechtstest diskret zu behandeln, fordert die Ministerin eine Untersuchung.

Auch der Sportausschuss-Vorsitzende des Parlaments, Butana Komphela, hatte sich bei der UN-Menschenrechtsabteilung über Rassismus und Sexismus seitens der IAAF beklagt.

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