Südafrikas Verbands-Präsident Leonard Chuene hat erstmals zugegeben, dass bei 800-m-Weltmeister Caster Semenya schon vor der WM in Berlin ein Geschlechtstest durchgeführt wurde.

"Der Test wurde am 7. August gemacht, auf Empfehlung des Verbandsarztes", sagte Chuene.

Die Resultate kenne man aber noch nicht. Bislang hatte der Verband die Durchführung eines Geschlechtstests nie offiziell bestätigt.

"Wenn wir dem Mädchen nicht erlaubt hätten zu laufen, hätten wir sie der Medaille beraubt und unterstellt, dass sie nicht normal ist", sagte Chuene.

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