Haile Gebrselassie hat zum dritten Mal in Folge den Dubai-Marathon gewonnen, ist aber erneut mit einem Weltrekordversuch gescheitert.

Der äthiopische Ausnahmeläufer blieb beim hochkarätig besetzten Rennen über die klassischen 42,195 km in 2:06:09 Stunden deutlich über seiner 2008 in Berlin aufgestellten Bestmarke (2:03:59) und verpasste damit auch die ausgelobte Rekordprämie von einer Million US-Dollar.

Schon im vergangenen September war der 36-Jährige in Berlin beim Angriff auf die Weltbestzeit eingebrochen (2:06:08).

Von Beginn an lag Gebrselassie, der vor dem Rennen über Rücken- und Schlafprobleme geklagt hatte, deutlich hinter der angepeilten Marschroute zurück und konnte sich erst auf den letzten fünf Kilometern entscheidend absetzen.

Hinter dem zweimaligen Olympiasieger über 10.000m machten dessen Landsleute Chala Dechase (2:06:33) und Eshetu Wendimu (2:06:46) den äthiopischen Dreifachsieg perfekt.

Gebrselassie durfte sich immerhin mit der Siegprämie von 250.000 US-Dollar trösten. Bei den Frauen setzte sich in Mamitu Daska (2:24:18) ebenfalls eine Äthiopierin durch.

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