Das Kölner Doping-Labor bekommt im Fall des in den Niederlanden wegen Verfahrensfehlern vom Dopingvorwurf freigesprochen 3000-m-Hindernis-Europarekordlers Simon Vroemen Rückendeckung.

Die niederländische Anti-Doping-Agentur legte gegen die Entscheidung des nationalen Sportrecht-Instituts ISR Einspruch ein mit der Begründung, dass die Analyse von Vroemens Dopingprobe 2008 den Vorschriften entsprechend vorgenommen wurde.

Im Extremfall wollen die Dopingfahnder auch den internationalen Sportgerichtshof CAS anrufen.

Vroeman war 2008 bei einer von ihm selbst gewünschten Dopingkontrolle in den Niederlanden positiv auf das anabole Steroid Metandienon getestet und vor Olympia in Peking gesperrt worden.

Das ISR sah es bei seinem Freispruch für den inzwischen zurückgetretenen Vroemen in der Vorwoche als erwiesen an, dass der Urin des Athleten nicht internationalem Standard entsprechend behandelt und dabei fünf Tage lang nicht gekühlt worden wäre.

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