Der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), Clemens Prokop, hat den Weltverband IAAF für dessen Vorgehensweise bei der Vergabe der Fernsehrechte kritisiert. "Bezogen auf Europa halte ich die Vergabepraxis durch die IAAF für kontraproduktiv, denn die Auswirkungen sehen wir in Doha", sagte der 52-Jährige im Gespräch mit leichtathletik.de am Rande der Hallen-WM im Emirat Katar.

Nach dem Wechsel vom bisherigen Rechte-Inhaber EBU, dem Zusammenschluss der größten europäischen TV-Anstalten, zur schwedischen Agentur ISE hatten unter anderem die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland auf eine Übertragung der Hallen-WM verzichtet.

"Ich bedaure es außerordentlich, dass es keine TV-Übertragung der Hallen-WM in Deutschland gibt, denn das ist der Bedeutung einer Hallen-Weltmeisterschaft nicht angemessen", sagte Prokop.

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