Die 4x400m-Frauenstaffel der USA muss ihre Goldmedaille für den Olympiasieg 2004 in Athen nach dem Dopinggeständnis ihrer Startläuferin Crystal Cox zurückgeben.

Das teilte der Leichtathletik-Weltverband IAAF am Dienstag nach einer Sitzung im Anschluss an die Hallen-WM in Doha/Katar mit.

Die IAAF stellte mit Hinweis darauf, dass Cox die vierjährige Dopingsperre und die Annullierung ihrer Ergebnisse von 2001 bis 2004 inzwischen akzeptiert hat, eine Neuverteilung der Olympia-Medaillen an die nächstplatzierten Teams aus Russland, Jamaika und Großbritannien in Aussicht. Die Maßnahme erfolge aufgrund der in Athen gültigen Regeln für den Fall von Dopingvergehen.

Cox hatte ihre Verwicklung in den Balco-Skandal zugegeben und die Einnahme von Anabolika und Hormonen gegenüber der US-Antidoping-Agentur USADA eingeräumt. Die USADA hatte der Athletin zuvor Beweise für ihre Verstöße gegen die Dopingbestimmungen vorgelegt.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel