Der Name von 800-m-Weltmeisterin Caster Semenya fehlt in Südafrikas vorläufigem Aufgebot für die Afrika-Meisterschaften vom 28. Juli bis 1. August in Kenias Hauptstadt Nairobi. Im Team stehen nach der ersten Vorauswahl 57 Athleten und Athletinnen, darunter 800-m-Weltmeister Mbulaeni Mulaudzi. Das endgültige Aufgebot wird Anfang Juli benannt.

Unklar ist noch, ob und wann Caster Semenya vom Weltverband IAAF eine Starterlaubnis erhält. Semenya, die sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsmerkmale besitzen soll, war 2009 erst drei Monate nach der WM in Berlin als Weltmeisterin bestätigt worden.

Bis zur abschließenden Klärung durch die IAAF gilt ein internationales Startverbot für die Südafrikanerin. Mit einer Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse wird nicht vor Juni gerechnet. Ungeachtet dessen hatte Caster Semenya in der Vorwoche angekündigt, am 24. Juni in Saragossa wieder in den Wettkampf einsteigen zu wollen.

Die 19-Jährige bezeichnet die Sperre als rechtswidrig. Dies wisse sie nach Rückversicherung bei medizinischen und juristischen Instanzen. Ihrer Meinung nach gebe es keinen Grund, weshalb sie nicht bei Frauenrennen starten dürfe.

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