Robert Kiprono Cheruiyot hat mit einem Streckenrekord den 114. Boston-Marathon gewonnen. Der 21 Jahre alte Kenianer setzte sich auf der 42,195 km langen Distanz von Hopkinton nach Boston's Black Bay in der persönlichen Bestzeit von 2:05:52 Minuten durch.

Der Zweite des Frankfurt-Marathons 2009 verbesserte damit die vier Jahre alte Bestmarke seines viermal siegreichen Landesmannes Robert Kipkoech Cheruiyot, mit dem er nicht verwandt ist, um 1:22 Minuten. Bei den Frauen ging der Sieg an Äthiopien. In 2:26:11 Stunden siegte Teyba Erkesso.

Chancenlos waren die beiden Vorjahressieger, die jeweils auf Platz drei landeten. Der Olympiavierte Deriba Merga aus Äthiopien lag in 2:08:39 Stunden noch hinter seinem Landsmann Tekeste Kebede (2:07:23). Bei den Frauen musste sich die Kenianerin Salina Kosgei in 2:28:35 hinter Erkesso und der Russin Tatjana Puschkarewa (2:26:14) einreihen.

Geplatzt waren auch die Hoffnungen der Amerikaner auf den ersten Heimsieg bei den Männern seit 27 Jahren. Der Olympiazweite von Athen, der 34 Jahre alte Meb Keflezighi, musste sich mit 2:09:26 Stunden und dem fünften Rang zufrieden geben.

Nicht am Start waren wegen Verletzungen die beiden Rekordsieger Robert Kipkoech Cheruiyot und Catherine Ndereba (Kenia). Insgesamt gingen beim ältesten Marathon der Welt rund 25.000 Läufer auf die Strecke.

Die zweimalige "Welt-Marathonläuferin" Irina Mikitenko ließ Boston aus, sie wird wie im Vorjahr beim London-Marathon (25. April) an den Start gehen. Die 37 Jahre alte Wattenscheiderin hatte in den beiden vergangenen Jahren in der britischen Hauptstadt gewonnen und 2008 mit 2:19:19 Stunden einen deutschen Rekord aufgestellt.

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