Mit seiner sensationellen Steigerung auf 26:59,60 Minuten hat der bisher weithin unbekannte US-Amerikaner Chris Solinsky Afrikas Langstreckler überrascht.

Als erster nicht auf dem schwarzen Kontinent geborener Läufer unterbot der 25-Jährige am Samstag bei seinem 10.000-m-Debüt in 26:59,60 Minuten die 27-Minuten-Barriere.

Der WM-Zwölfte über 5000 m überraschte bei seinem Sieg im Stadion der Stanford University mit einem Antritt 900 Meter vor Schluss, die letzten 800 m legte er in unglaublich anmutenden 1:55 Minuten zurück.

Damit distanzierte er die Kenianer Daniel Salel (27: 07,85) und Sam Chelanga (27:08,39) genauso wie Galen Rupp (27:10, 74), der als Vierter ebenfalls noch unter dem bisherigen US-Rekord (27:13,98) blieb.

Auf Platz sechs brachte sich der Brite Chris Thompson (27:29,61 min) für die EM im Sommer ins Gespräch.

Solinsky, 1,85 m groß und 73 Kilo schwer, verdrängte den Mexikaner Arturo Barrios (27:08,23) aus der Position des schnellsten nicht in Afrika geborenen Läufers. Den Weltrekord hält seit 2005 Äthiopiens Olympiasieger Kenenisa Bekele in 26:17,53 Minuten.

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