Das angedachte Comeback der umstrittenen 800-m-Weltmeisterin Caster Semenya ist weiter ungewiss.

Südafrikas Sportministerium hat ohne Angabe von Gründen kurzfristig eine Pressekonferenz zu dem Fall abgesagt.

Auf der PK sollte ursprünglich die Entscheidung über ein mögliches Comeback der 19-Jährigen, die sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsmerkmale besitzen soll, verkündet werden.

Damit ist weiter unklar, ob und wann die Läuferin vom Leichtathletik-Weltverband IAAF eine Starterlaubnis erhält.

Bis zur abschließenden Klärung durch die IAAF gilt ein internationales Startverbot für die Südafrikanerin, die 2009 erst drei Monate nach der WM in Berlin als Weltmeisterin bestätigt worden war.

Semenya hatte schon vor Wochen angekündigt, sie wolle am 24. Juni ihr Comeback im spanischen Saragossa feiern.

Sollte sie dort starten und die Norm erfüllen, könnte sie in das derzeit 57-köpfige Aufgebot ihres Landes für die Afrika-Meisterschaften vom 28. Juli bis 1. August in Kenias Hauptstadt Nairobi nachrücken.

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