Zehn Jahre nach dem 200-m-Finale bei den Olympischen Spielen in Sydney hat Pauline Davis-Thompson die Goldmedaille erhalten.

Die Sprinterin von den Bahamas war 2000 in 22,27 Sekunden Zweite hinter der US-Amerikanerin Marion Jones (21,84) geworden.

Jones hatte ihre Medaillen jedoch 2007 nach ihrem Doping-Geständnis wieder abgeben müssen.

Das Internationale Olympischen Komitee (IOC) sprach das Gold anschließend der zweitplatzierten Pauline Davis-Thompson zu.

In einer feierlichen Zeremonie nahm die Sprinterin am Freitag in der Hauptstadt Nassau ihre verspätete Auszeichnung entgegen.

Die mehrmalige Weltmeisterin gab die Medaille umgehend an den Premierminister Hubert Ingraham weiter und erklärte, dass sie den Sieg ihren Landsleuten widme.

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