Deutschlands Sprinter lassen drei Wochen vor dem Auftakt der Europameisterschaften in Barcelona (27. Juli bis 1. August) aufhorchen.

Erst rannte Tobias Unger (München) in Mannheim in 10,14 Sekunden auf Platz fünf in Europa, dann egalisierte er zusammen mit der 4x100-m-Staffel in 38,50 die Europa-Jahresbestzeit von EM-Favorit Frankreich. Insgesamt gab es in Mannheim ein Dutzend Normerfüllungen für die EM.

"Die ersten 20 bis 30 Meter waren nicht so gut. Aber endlich hat es mit der erhofften Zeit geklappt", meinte Tobias Unger. Auch hinter ihm purzelten Normen: Marius Broening (ebenfalls München) lief 10,26, Christian Blum (LAC Erdgas Chemnitz) 10,27 und Stefan Schwab (TSV Schwarzenbek) 10,30. Alexander Kosenkow, der zusammen mit Sebastian Ernst (ebenfalls Wattenscheid), Unger und Broening Staffel lief, hatte schon im Vorlauf 10,26 geschafft. Bei den Frauen unterboten die Wattenscheiderin Yasmin Kwadwo und Anne Möllinger (MTG Mannheim) zeitgleich in 11,33 die Norm.

Ähnlich die Hürdensprinter: Alexander John (Leipzig) lief in 13,47 deutsche Jahresbestzeit. Die Norm schafften auch Marlon Odom (LAZ Zweibrücken/13,50) und Helge Schwarzer (Hamburger SV/13,58). Bei den Frauen ereichte Nadine Hildebrand über 100 m Hürden in 13,00 exakt den Richtwert. Im Stabhochsprung stellte die Mainzerin Anna Battke mit 4,60 m ihre Saisonbestleistung ein.

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