800-m-Weltmeisterin Caster Semenya will vom südafrikanischen Leichtathletik-Verband Schadensersatz dafür, dass sie in den vergangenen Monaten keine Wettkämpfe bestreiten durfte.

Die 20-Jährige hatte Startverbot, weil ihr Geschlecht nicht geklärt war. Eine Klage wird nach Darstellung ihres Managements allerdings nicht angestrebt.

Nach Aufhebung ihres internationalen Startverbots plant Caster Semenya ein Comeback am Donnerstag bei den Lappeenranta Games in der gleichnamigen finnischen Stadt.

"Wenn nichts Außergewöhnliches dazwischenkommt, wird sie in Lappeenranta starten", sagte ihr Agent Jukka Harkonen.

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hatte Semenya am Dienstag nach fast einjähriger Leidenszeit die Starterlaubnis als Frau erteilt.

Semenyas Trainer Michael Seme gab derweil bekannt, dass sein Schützling bei den U20-Weltmeisterschaften in Kanada (19. bis 25. Juli) nicht teilnehmen werde.

In Frage kommt dagegen ein Start bei den afrikanischen Meisterschaften in Nairobi (28. Juli bis 1. August).

Semenya hatte nach dem Gewinn des Weltmeister-Titels in Berlin im August vergangenen Jahres keinen Wettkampf mehr bestritten.

Im Anschluss waren Zeifel am Geschlecht der 19-Jährigen aufgekommen. Nach dem Urteil mehrerer medizinischer Experten hatte ihr der Leichtathletik-Weltverband IAAF dann grünes Licht gegeben.

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