Caster Semenya nähert sich nach ihrem Comeback wieder der Zwei-Minuten-Marke. Im zweiten Rennen nach ihrer elfmonatigen Zwangspause siegte Südafrikas 800-m-Weltmeisterin beim Leichtathletik-Meeting im finnischen Lapinlahti in 2:02,41 Minuten.

Dabei steigerte sie sich gegenüber ihrem Rennen drei Tage zuvor um fast zwei Sekunden und lief die sechstbeste Zeit ihrer jungen Karriere.

Die 19-Jährige, die beim WM-Sieg 1:55,41 gelaufen war, will im August weitere Rennen in Europa bestreiten, möglicherweise sogar bei der Diamond League in London. Ihr Ziel ist die Teilnahme an den Commonwealthspielen im Oktober in Neu Delhi.

Die Wirren um die Frage ihres Geschlechts, die sich von ihrem WM-Sieg vor knapp einem Jahr in Berlin bis zur Aufhebung ihres Startverbots Anfang Juli durch den Weltverband IAAF hingezogen hatten, hat Semenya nach eigener Aussage gut verarbeitet. "Ich habe gebetet, dass ich wieder auf die Laufbahn zurückkomme, und bin sehr glücklich, dass es jetzt so weit ist. Alles andere ist nicht mehr wichtig", erklärte die 19-Jährige.

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