US-Sprintstar Tyson Gay hat beim Diamond-League-Finale in Brüssel erneut seine glänzende Spätform dieser Saison unter Beweis gestellt. Zwei Wochen nach seiner Jahres-Weltbestzeit (9,78 Sekunden) in London siegte der ehemalige Dreifach-Weltmeister auch in der belgischen Hauptstadt und verfehlte in 9,79 Sekunden seine Saison-Bestmarke nur um eine Hundertstelsekunde.

Auf den zweiten Platz kam der Jamaikaner Nesta Carter in 9,85 Sekunden, Dritter wurde dessen Landsmann Yohan Blake in 9,91 Sekunden. Dreifach-Olympiasieger und -Weltrekordler Usain Bolt (Jamaika), der vor drei Wochen in Stockholm geschlagen worden war, hat seine Saison bereits vorzeitig beendet.

800-m-Weltmeisterin Caster Semenya hat bei ihrer Rückkehr auf die ganz große Leichtathletik-Bühne die erwartete Niederlage kassiert.

Die 19-jährige Südafrikanerin, die wegen der ungeklärten Frage ihres Geschlechts nach dem Gewinn des WM-Titels in Berlin eine fast einjährige Pause einlegen musste, wurde am Freitag beim Diamond-League-Meeting in Brüssel in 1:59,65 Minuten Dritte. Der Sieg ging an die Kenianerin Janeth Jepkosgei (1:58.82) vor der Russin Maria Sawinowa (1:59.49).

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