Die beste 800-m-Zeit von Weltmeisterin Caster Semenya seit ihrem Comeback und die sensationelle Steigerung des weithin unbekannten Äthiopiers Yenew Alamirew auf 7:28,82 Minuten über 3000 m waren die Höhepunkte des Leichtathletik-Meetings in Mailand.

Aus deutscher Sicht sorgte Stabhochspringer Malte Mohr (München) mit 5,70 m und seinem dritten Sieg in Serie für den Höhepunkt.

Die 19-jährige Südafrikanerin Caster Semenya, die wegen der ungeklärten Frage ihres Geschlechts nach dem Gewinn des WM-Titels in Berlin eine fast einjährige Pause einlegen musste, lief in 1:58,16 Minuten persönliche Saisonbestzeit (zuvor 1:59,65).

Die Überraschung des Abends bot Yenew Alamirew durch den Vorstoß auf Platz zwei der Weltrangliste 2010 hinter Landsmann Tariku Bekele (7:28,70). Der 20-Jährige hatte sich im August auf 7:46 gesteigert, doch eine solche Zeit kam völlig unerwartet. Zweiter mit großem Abstand wurde der kenianische 1500-m-Weltranglisten-Erste Silas Kiplagat in 7:39,94.

Einen weiteren Erfolg feierte Frankreichs Sprintstar Christophe Lemaitre. Der Dreifach-Europameister lief die 100 m bei 0,6 m Gegenwind (0,6 m) in 10,18 Sekunden.

Malte Mohr, bei der EM in Barcelona in der Qualifikation gescheitert, hatte sich zuletzt als Sieger der Diamond League in Brüssel auf 5,85 m und fünf Tage später in Aachen auf 5,90 m und Platz drei in der Welt gesteigert. Vierter wurde sein Münchner Klubkamerad Fabian Schulze, gemeinsame Fünfte mit ebenfalls 5,40 m Richard Spiegelburg (Leverkusen) und Raphael Holzdeppe (Zweibrücken).

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