Hindernis-Weltmeisterin Marta Dominguez ist nach einem fast achtstündigem Doping-Verhör wieder auf freiem Fuß. Die im dritten Monat schwangere Leichtathletin verließ das Hauptquartier der Guardia Civil von Palencia am späten Donnerstagabend.

Dominguez wurde unter der Auflage entlassen, für weitere Verhöre unverzüglich zur Verfügung zu stehen.

Von der Justiz wird Dominguez vorgeworfen, mit Dopingmitteln gehandelt zu haben. Von ihren Aufgaben als Vizepräsidentin des spanischen Leichtathletik-Verbandes RFEA wurde Dominguez am Freitag vorübergehend entbunden. Sie war eine von vier Vizepräsidenten.

Bei einer Razzia im Rahmen der Operacion Galgo wurden im Haus von Dominguez verschiedene Substanzen gefunden, die die Spezialeinheit UCO sowie die Polizei als illegal einstufen.

Das berichtet die Tageszeitung "El Pais". Bei den Razzien wurden 14 Personen verhaftet, darunter Dominguez' Trainer Cesar Perez sowie der bereits in den Radsport-Dopingskandal verwickelte Arzt Eufemiano Fuentes.

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