Die Operacion Galgo spitzt sich zu. Die spanische Polizei hat im neuen Dopingskandal anscheinend wichtige Beweismittel konfisziert.

Wie der Radiosender "Cadena Ser" berichtete, liegen der Guardia Civil Mitschnitte von Telefongesprächen, Fotos und sogar Videos vor, die Sportler beim Blutdoping zeigen.

Im Haus des Leichtathletik-Trainers Manuel Pascua Piqueras wurden laut der Tageszeitung El Pais außerdem vier Beutel mit Restspuren von Blut gefunden, die darauf hinweisen, dass dort erst vor kurzem ein oder mehrere Sportler Eigenblutdoping betrieben hätten.

Pascua soll zu den sieben Personen gehören, die den Kern des Dopingrings bilden. Neben Pascua und dessen Ehefrau Mario Jose Martinez, die ebenfalls als Trainerin arbeitet, gelten der Arzt Eufemiano Fuentes, der Leichtathletik-Agent Jose Alonso Valero, der frühere 5000-m-Europameister Alberto Garcia, der ehemalige Mountainbiker Alberto Leon und der Trainer von Hindernis-Weltmeisterin Marta Dominguez, Cesar Perez, als Drahtzieher.

Insgesamt wurden 14 Verdächtige festgenommen, die am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt werden sollen.

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