Vier Wochen nach dem Achillessehnen-Riss verläuft der Heilungsprozess bei Hochspringerin Ariane Friedrich sehr positiv.

"Sie hat den Physiotherapeuten im gleichen Haus, in dem sie derzeit wohnt. Alles ist schon weiter fortgeschritten als erwartet", sagt ihr Trainer und Manager Günter Eisinger. Er macht zugleich klar: "Wir überstürzen nichts, halten uns streng an die Order der Ärzte."

Der WM- und EM-Dritten war am 22. Dezember während des Sprunglaufs im Training die Achillessehne am linken Fuss gerissen.

Eisinger: "Da heute statt Gips bis zum Po nur noch ein Spezialschuh verwendet wird, bleibt die Beweglichkeit des Knies weitgehend erhalten. Wir rechnen damit, dass sie Mitte oder Ende Juni wieder Kraft, Sprung und Lauf trainieren kann und im Oktober etwa da ist, wo andere nach einer Trainingspause im Herbst stehen."

Für Olympia 2012 wäre somit nichts verloren. "Ich denke, dass ich jetzt alles gebe, um in London in Topform zu sein", hatte die 26-Jährige im Dezember erklärt.

Schon damals war klar, dass die nun lange Zeit auch dienstunfähige Polizei-Kommissarin die WM 2011 im südkoreanischen Daegu (27. August bis 4. September) versäumen würde, erst Recht die Hallen-EM in Paris (4. bis 6. März).

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