Die deutschen Stabhochspringerinnen haben bei der Hallen-EM der Leichtathleten in Paris in voller Stärke das Finale erreicht.

Silke Spiegelburg (Leverkusen) und Lisa Ryzih (Ludwigshafen) meisterten ohne Fehlversuch die geforderte Qualifikationshöhe von 4,55 m, die Kristina Gadschiew (Zweibrücken) im dritten Anlauf nahm. Souverän erreichte auch die neben Spiegelburg favorisierte Polin Anna Rogowska, Weltmeisterin von Berlin 2009, den Endkampf.

"Ich erwarte am Sonntag ein hochklassiges Finale, in dem die Medaillen mit ungefähr 4,80 m weggehen werden. Allerdings hätte ich nach meinem überstandenen Infekt jetzt lieber noch einen Ruhetag", sagte Spiegelburg.

Hochspringerin Marie-Laurence Jungfleisch (Kornwestheim) scheiterte hingegen im Vorkampf. 1,89 m reichten für die in Paris geborene 20-Jährige nur zu Platz 15.

Im Weitsprung verpassten Michelle Weitzel (Regensburg) als 15. (6,44) und Nadja Käther (Hamburg) als 17. (6,36) den Endkampf deutlich.

Über 60 m schied der Wattenscheider Christian Blum in schwachen 6,80 Sekunden im Vorlauf aus. Zuvor hatten Tobias Unger (Muskelverhärtung) und Martin Keller (Magen-Darm-Infekt) ihren Start im Sprint absagen müssen.

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