Ein Jahr nach ihrem "Waterloo an der Themse" will Irina Mikitenko am Sonntag beim London-Marathon zurück in die Erfolgsspur.

"Ich habe sehr gut trainiert, 200 Kilometer pro Woche. Was die Vorbereitung wert ist, werden wir beim Vergleich mit einer sehr starken Konkurrenz sehen", sagt die gebürtige Kasachin, die als weltbeste Marathonläuferin 2008 und 2009 in der britischen Metropole den Grundstein zum mit jeweils 500.000 Dollar dotierten Sieg in der Saisonwertung der World Marathon Majors (WMM) gelegt hatte.

London und Irina Mikitenko - das ist eine ganz besondere Verbindung. Hier feierte sie nicht nur zwei ihrer ganz großen Triumphe. Hier will die dann 40-Jährige bei Olympia 2012 wohl ihre internationale Karriere beschließen. "Fest steht das noch nicht. Aber wahrscheinlich wird Irina danach nicht mehr bei den ganz großen Läufen starten", sagt Trainer und Ehemann Alexander.

Ihre WM-Teilnahme 2011 im südkoreanischen Daegu (26. August bis 4. September) hat Irina Mikitenko längst abgesagt. "Sie ist keine Hitzeläuferin. Die Temperaturen dort sind nichts für sie", sagt Alexander Mikitenko, der 1996 mit seiner Frau als Spätaussiedler nach Deutschland gekommen war.

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