Fünfkampf-Olympiasiegerin Lena Schöneborn hat ihre kleine Schwächephase im Fechten überwunden und ist beim zweiten Weltcup der Saison souverän ins Finale eingezogen.

Die Weltranglistenerste legte in Sassari (Italien) mit 18 Siegen in 27 Duellen auf der Planche den Grundstein für insgesamt 4088 Punkte - vier weniger als die beste Athletin der A-Gruppe, Margaux Isaksen (USA). Eva Trautmann aus Darmstadt und Annika Schleu schafften es ebenfalls in den Endkampf am Samstag.

"Beim Fechten lief es noch etwas zäh, und beim Schwimmen habe ich Wasser in meine Brille bekommen. Mit meiner Zeit bin ich dennoch zufrieden und hoffe, sie im Finale steigern zu können", sagte Schöneborn: "Geschossen habe ich sehr gut, so konnte ich noch bei der letzten Runde etwas rausnehmen."

Schöneborn wurde drei Tage nach ihrem 25. Geburtstag beim Schwimmen 10. und im Combined Event (Laufen/Schießen) mit der neuen Laserpistole 9. der A-Gruppe. Beim Weltcup-Auftakt in Palm Springs (USA) hatte die Athletin vom SSF Bonn den dritten Platz belegt.

Ursprünglich sollte Sassari bereits die dritte Station im Weltcup der Modernen Fünfkämpfer sein, doch der für Kairo geplante Wettbewerb war wegen anhaltender politischer Unruhen in Ägypten abgesagt worden. Aus demselben Grund wurde die WM von Kairo nach Moskau verlegt.

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