Der Kenianer Geoffrey Mutai hat beim 115. Boston-Marathon den Weltrekord von Laufidol Haile Gebrselassie pulverisiert - eine neue Bestmarke aber dennoch nicht erzielt.

Der 29-Jährige Mutai gewann den 115. Boston-Marathon auf dem schnellen Pflaster im Bundestaat Massachussetts in offiziellen 2:03:02 Stunden. Da die Strecke jedoch abschüssig war und zudem ein starker Rückenwind herrschte, wird diese Zeit nicht als neuer Rekord geführt. Dies gab die IAAF bekannt.

Damit gelten die am 28. September 2008 beim Berlin-Marathon erzielten 2:03:59 Sekunden von Haile Gebrselassie weiter als Maß aller Dinge.

Mutai, Fünfter der Cross-WM, hatte zuvor seine persönliche Bestleistung von 2:04:55 Stunden am 11. April 2010 in Rotterdam erzielt. Boston zählt wie Rotterdam zu den schnellen Marathonstrecken.

Auch Mutais zweitplatzierter Landsmann Moses Mosop blieb in 2:03:06 noch sehr deutlich unter Gebrselassies Rekord.

Bei den Frauen siegte Mutais Teamkollgin Caroline Kilel in 2:22: 36 Stunden mit zwei Sekunden Vorsprung auf die US-Amerikanerin Desiree Davila.

Rang drei ging an Kilels Teamkollegin Sharon Cherop (2:22:42). Beste Europäerin war die Ukrainerin Julija Ruban mit 4: 24 Minuten Rückstand auf die Siegerin.

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