Kein Usain Bolt, kein Tyson Gay: Die fehlenden Sprintstars aus Jamaika und den USA zum Auftakt der 14 Meetings umfassenden Diamond League am Freitag in Doha/Katar bereiten IAAF-Präsident Lamine Diack Sorgen.

Dreifach-Weltmeister Bolt und Ex-Weltrekordler Asafa Powell starten am Samstag lieber bei einem Meeting in ihrer Heimat Kingston. "Wir müssen aufpassen und versuchen, das im nächsten Jahr zu ändern", sagte Diack: "Die Diamond League ist sehr wichtig für die Zukunft der Leichtathletik."

Dagegen sieht der Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes kein Problem darin, dass sich Bolt und Rivale Gay vor den Weltmeisterschaften im südkoreanischen Daegu (27. August bis 4. September) aus dem Weg gehen. "Wir werden im Vorfeld der WM und auch der Olympischen Spiele im nächsten Jahr höchstens ein Duell sehen. Das aber hält die Spannung für den Höhepunkt der Saison hoch", sagte Diack.

In Doha fehlt nach dem Ausfall von Kenias 800-m-Weltrekordler David Rudisha die große Zugnummer, nachdem im Vorjahr Powell noch mit zwei sehr schnellen 100-m-Läufen (9,75 und 9,81 bei zu viel Rückenwind) geglänzt hatte.

Auch die deutsche Leichtathletik ist im Emirat nur mit einer Handvoll Athleten vertreten, darunter Stabhochspringer Malte Mohr (München) und Speerwurf-Vizeeuropameister Matthias de Zordo (Saarbrücken).

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