Ohne Olympiasiegerin Lena Schöneborn startet der Tross der deutschen Fünfkämpfer am Donnerstag beim vierten Weltcup des Jahres im chinesischen Chengdu (26. bis 29. Mai).

Die 25-Jährige hatte sich mit ihrem Trainerteam bereits im Vorfeld der Saison darauf verständigt, auf die Wettkämpfe in Fernost zu verzichten.

Auf Schöneborns Teilnahme am Weltcup-Finale in London (8. bis 10. Juli) hat ihr Fernbleiben keine Konsequenzen. Sie ist als Weltranglistenerste bereits für das Turnier qualifiziert.

Auch die Darmstädterin Eva Trautmann kann als Nummer 13 der Welt bereits für London planen und verzichtet ebenfalls auf einen Start. Insgesamt kann jede Nation maximal nur drei Athletinnen und Athleten in den finalen Wettbewerb schicken, für den die jeweils 36 Besten der Weltrangliste startberechtigt sind.

Um das letzte Ticket für London streiten sich bei den Frauen Janine Kohlmann (Neuss), Tabea Budde, Ronja Döring und Annika Schleu (alle Berlin).

Bei den Herren schickt der deutsche Verband für Modernen Fünfkampf (DVMF) in Stefan Köllner (Potsdam), Steffen Gebhardt (Darmstadt), Alexander Nobis und Delf Borrmann (beide Berlin) vier Athleten ins Rennen.

Aussichtsreichster Kandidat für London ist Köllner, der als Zwölfter gelistet ist.

Der Weltcup in Chengdu sollte eigentlich die fünfte Station im Kalender sein. Der in Kairo geplante Wettbewerb wurde jedoch aufgrund der politischen Unruhen abgesagt.

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