Drei des Dopings verdächtige malaysische Leichtathleten sind spurlos verschwunden. Das gab das Nationale Olympische Komitee des asiatischen Landes am Freitag bekannt.

Demnach würden aus einem sechsköpfigen Team, das nach Zeitungsberichten von ihrem Trainer "pinke Pillen" zur besseren Erholung bekommen haben soll, zwei Läuferinnen und ein Läufer vermisst. "Ich bin belustigt und geschockt zugleich. Ich hätte niemals gedacht, dass so etwas in Malaysia passiert", sagte ein Sprecher.

Den Berichten zufolge soll es das Sextett am Dienstag versäumt haben, sich einem Drogentest zu unterziehen.

Drei hätten dies inzwischen nachgeholt, die anderen Drei seien verschwunden. Zudem fehle von ihrem Trainer jegliche Spur. Die Sportler gehörten zu einem Team, dass am Samstag zum Training und einem Wettkampf nach Bulgarien reisen sollte.

Der Generaldirektor des nationalen Sportinstituts, Ramlan Aziz, bezeichnete das Verschwinden als "verdächtig" und kündigte Konsequenzen an: "Auch wenn sie negativ getestet werden sollten, werden wir Ermittlungen gegen ihre Verhaltensweise aufnehmen."

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