Steffen Gebhardt (Darmstadt) und Delf Borrmann (Berlin) haben beim vierten Weltcup der Modernen Fünfkämpfer im chinesischen Chengdu das Finale erreicht.

Gebhardt kam in der Qualifikationsgruppe A mit 4344 Zählern auf den sechsten Platz.

Der punktgleiche Borrmann belegte Rang sieben. Für den Finaleinzug war eine Platzierung unter den besten Zwölf notwendig.

Für Stefan Köllner war dagegen im Halbfinale Endstation. In der B-Gruppe reichte es für den Potsdamer mit 4096 Punkten nur zu Platz 16. Alexander Nobis, beim letzten Weltcup in Budapest immerhin 15., verpasste als 13. in der C-Gruppe mit 4380 Zählern nur hauchdünn den Sprung unter die Top 36.

Trotz der besten Combined-Leistung in seiner Gruppe, konnte er den am Ende mit gleicher Punktzahl vor ihm liegenden Mikalai Gayanouski (Weißrussland) nicht mehr einholen.

Bei den Frauen stehen Janine Kohlmann (Neuss) und Annika Schleu (Berlin) im Finale. Olympiasiegerin Lena Schöneborn (Bonn) ist in Chengdu nicht dabei.

Die 25-Jährige hatte sich mit ihrem Trainerteam bereits im Vorfeld der Saison darauf verständigt, auf die Wettkämpfe in Fernost zu verzichten.

Der Weltcup in China sollte eigentlich die fünfte Station im Kalender sein. Der in Kairo geplante Wettbewerb wurde jedoch aufgrund der politischen Unruhen abgesagt.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel