Beim Zehnkampf-Meeting im österreichischen Götzis hat ein deutsches Quartett die Norm für die WM in Daegu im Visier.

Nach dem ersten Tag liegt Rico Freimuth (Halle/Saale) als bestplatzierter Starter des DLV mit 4164 Punkten auf Platz fünf.

Freimuths Vater Uwe hatte 1985 und 1988 für die DDR im Zehnkampf-Mekka gesiegt.

Norman Müller (Halle) ist Sechster (4154), auf den Plätzen elf und 15 folgen die Frankfurter Jan Felix Knobel (4117) und Pascal Behrenbruch (4100).

Für die Teilnahme an den Titelkämpfen in Südkorea (27. August bis 4. September) sind 8200 Punkte gefordert.

Souverän in Führung liegt in Götzis Weltmeister Trey Hardee aus den USA. Mit 4553 Punkten zur Halbzeit nimmt der 27-Jährige am Sonntag den Landesrekord von Ex-Weltrekordler Dan O'Brien (8891) ins Visier.

Im Siebenkampf der Frauen peilt Jennifer Oeser ebenfalls die WM-Norm (6150 Punkte) an. Die Vizeweltmeisterin aus Leverkusen liegt nach vier Disziplinen mit 3732 Punkten auf Rang sechs.

"Das war eine solide Leistung von Jenny", sagte Bundestrainer Claus Marek. Maren Schwerdtner (Hannover) ist Elfte (3607), Lilli Schwarzkopf (LG Rhein-Wied), Olympia-Achte von Peking, liegt mit 3484 Punkten nur auf Rang 17.

Der Konkurrenz enteilt ist die britische Weltmeisterin Jessica Ennis, die mit 4097 Punkten genau 300 Punkte vor der zweitplatzierten Kanadierin Jessica Zelinka liegt und den Landesrekord von Denise Lewis (6831) attackiert.

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