Beim Mehrkampf-Meeting im österreichischen Götzis hat Jennifer Oeser souverän die WM-Norm im Siebenkampf geknackt.

Beim überlegenen Sieg der britischen Weltmeisterin Jessica Ennis (6790 Punkte) landete die Vizeweltmeisterin mit 6359 Punkten als beste Deutsche auf dem vierten Platz und deutlich über der Norm von 6150 Punkten.

Ebenfalls sein Ticket für die Titelkämpfe im südkoreanischen Daegu (27. August bis 4. September) löste Jan Felix Knobel mit 8288 Punkten.

Kobel belegte mit seiner persönlichen Bestleistung beim Sieg von Weltmeister Trey Hardee (USA/8689) Platz fünf.

"Ich dachte immer, mit den Jahren kriege ich die Nervosität über 800 Meter besser in den Griff. Aber ich habe eher den Verdacht, dass es immer schlimmer wird", sagte Oeser bei "leichtathletik.de" nach für sie eher enttäuschenden 2:15,14 Minuten in der Abschlussdisziplin.

"Das war eine solide Leistung von Jenny", hatte Bundestrainer Claus Marek bereits nach dem ersten Tag gesagt.

Maren Schwerdtner (6039) landete auf Platz elf. Lilli Schwarzkopf, die Olympia-Achte von Peking, trat zum abschließenden 800-m-Lauf nicht mehr an.

Knapp an der WM-Norm (8200) vorbei schrammte Rico Freimuth, der mit 8158 Punkten Platz sieben belegte. Für Freimuth war es der erste Wettkampf mit über 8000 Punkten.

Freimuths Vater Uwe hatte 1985 und 1988 für die DDR im Zehnkampf-Mekka gesiegt.

Pascal Behrenbruch (10.) mit 8064 Punkten und Norman Müller (12.) mit 7997 blieben deutlich hinter ihren Bestleistungen zurück. Matthias Prey belegte nach einem "Salto nullo" im Stabhochsprung mit 7085 Punkten Platz 18.

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