Die 80 m und Platz eins verfehlt: Für den Leverkusener Hammerwerfer Markus Esser verlief das Leichtathletik-Meeting im polnischen Bydgoszcz nicht ganz nach Plan.

Der WM-Sechste von Berlin musste sich mit 78,22 m dem EM-Dritten Krisztian Pars aus Ungarn um 19 Zentimeter geschlagen geben. Aufgrund seiner Trainingsleistungen hatte sich Esser eine Weite jenseits der 80 m erhofft.

Für hochklassige Ergebnisse sorgten Ex-Weltmeisterin Perdita Felicien (Kanada) in 12,94 Sekunden und Joel Brown (USA) in 13,26 Sekunden im Hürdensprint. Dreisprung-Weltmeister Phillips Idowu setzte sich bei allerdings zu starkem Rückenwind (3,3 m/Sek.) mit 17,52 m durch.

Regulär kam der Brite auf 17,32 m. Den Stabhochsprung gewann der EM-Zweite Maxym Masuryk aus der Ukraine mit 5,72 m.

Einen deutschen Doppelerfolg gab es im Weitsprung der U-23-Konkurrenz. Die Wattenscheiderin Sosthene Moguenara siegte mit 6,53 m vor der Berlinerin Melanie Bauschke (6,47). Beide Weiten wurden allerdings bei zu starkem Schub erzielt.

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