Stabhochspringerin Martina Strutz hat beim 30. Marktplatzspringen in Recklinghausen mit 4,58 m eine persönliche Bestleistung erzielt und damit auch die Normhöhe für die Weltmeisterschaften in Daegu/Südkorea (27. August bis 4. September) um drei Zentimeter übertroffen.

Allerdings muss die Polizeibeamtin diese Leistung noch bestätigen, denn der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) wertet das Springen in Recklinghausen nicht als Normwettkampf, weil der Holzsteg, auf dem die Springerinnen und Springer anlaufen, leicht abfällt.

"Unabhängig von Norm oder nicht Norm, für den Saisoneinstieg bin ich mit meiner Höhe sehr zufrieden, denn das Springen war bei dem böigen Wind äußerst schwierig", sagte die frühere deutsche Hallenmeisterin nach ihrem vierten Erfolg in Recklinghausen. Strutz hatte zuletzt 4,52 m als Bestmarke im Freien.

Bei den Männern siegte der WM-Siebte Steven Lewis (Großbritannien) mit 5,63 m vor Sergej Kutscherjanu (Russland) und Karsten Dilla (Uerdingen/Dormagen), die jeweils 5,53 m überquerten.

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