Ausgerechnet Lokalmatador Matthias de Zordo enttäuschte seine Fans beim 47. Internationalen Leichtathletik-Meeting im saarländischen Rehlingen.

Nach seinen Triumphen von Ostrau und in der Diamond League in Oslo kam der angeschlagene EM-Zweite am Pfingstmontag nicht über 76,65 m hinaus und blieb damit weit hinter den 85,78 m zurück, mit denen er Zweiter der Weltrangliste ist. Sieger wurde mit 81,94 m der Pole Igor Janik.

"Beim Sieg in Oslo war es kalt, ich habe mir den Rücken verspannt, auch Probleme mit dem rechten Fuß. Bei allen anderen Meetings wäre ich so nicht angetreten", meinte der Saarländer, der mit Blick auf das nächste Wochenende sagte: "Ich hoffe, dass ich dann bei der Team-EM wieder alles im Griff habe."

Bei etwas zu kühlen Temperaturen blieben die überragenden Leistungen an der Stätte früherer Weltrekorde aus. Im Stabhochsprung war der Uerdinger Karsten Dilla beim Sieg des Briten Steven Lewis (beide 5,62) bester Deutscher.

Bei den Frauen verpasste Siegerin Kristina Gadschiew (4,45 m) ihre zweite B-Norm-Erfüllung (4,50) für die WM in Daegu/Südkorea (27. August bis 4. September).

Über 1500 m fehlte beim Sieg des Marokkaners Abdalaati Iguider (3:31,47) zwei Deutschen weniger als eine halbe Sekunde an der Norm. Sechster wurde Stefan Eberhardt in 3:36,90, Siebter der EM-Zweite Carsten Schlangen in 3:36,96.

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