Stabhochspringerin Silke Spiegelburg aus Leverkusen und Diskuswerferin Nadine Müller aus Halle an der Saale haben beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten in Birmingham für zwei deutsche Siege gesorgt.

Der zweite Platz von Speerwerfer Matthias de Zordo rundete die starke Vorstellung des kleinen deutschen Teams ab.

Die Jahres-Weltbeste Spiegelburg ließ sich auch vom englischen Regen und zwei Fehlversuchen bei 4,61 m nicht aus der Ruhe bringen und holte sich mit 4,66 m ihren zweiten Sieg in der Diamond League in diesem Jahr nach dem Erfolg in Shanghai.

Damit übernahm Spiegelburg, die anschließend am deutschen Rekord von 4,78 m scheiterte, auch die Führung in der Diamond-League-Wertung.

Die WM-Sechste Müller gewann mit guten 65,75 m deutlich vor Aretha Thurmond (USA/62,65) und Dani Samuels (Australien/62,33).

Müller, Nummer zwei der Weltrangliste (66,05), warf eine starke Serie und übertraf auch im ersten (65,24) und im letzten Versuch (65,19) die 65-Meter-Marke.

Nach den dritten Plätzen in Rom und Lausanne hat Müller jetzt beste Chancen, auch die Diamond-League-Wertung für sich zu entscheiden.

Der EM-Zweite de Zordo, der in Oslo gewonnen hatte, war mit 83, 42 m diesmal chancenlos gegen den norwegischen Olympiasieger Andreas Thorkildsen, der sich mit 88,30 m an die Spitze der Jahres-Weltbestenliste setzte.

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